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Ritterhude Gallery

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Wo wir leben (Brauchtum)
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Alle drei Jahre wird ein Spektakel organisiert, das Schaulustigen die Gelegenheit bietet, ein wenig alte Zeiten zu schnuppern. Rund 20 nachgebaute Torfkähne fahren gemeinsam von Worpswede bis Bremen. Die Boote sind zum Teil liebevoll geschmückt und mit authentisch gekleideten Moorbauern und -bäuerinnen besetzt. Mit der Torfkahnarmada wird an die Bedeutung der Torfschifffahrt auf den Flüssen und Gräben erinnert. Früher beluden die Moorbauern ihre Kähne mit dem Heizmaterial Torf und belieferten ihre Kunden in Bremen damit. Damals waren sie auf den richtigen Wind zum Segeln angewiesen, sie stakten oder treidelten mühsam ihre Fracht durch die Kanäle. Daher konnte die Überfahrt bis Bremen schon mal drei Tage dauern. Heutzutage sind die Torfkähne mit Motoren ausgestattet, und sie transportieren Touristen, aber die Segel werden immer noch gern gehisst.
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Die meisten Torfkahnschipper haben heutzutage nicht mehr genug Torf zur Verfügung, um ihr Boot damit, wie in früheren Zeiten, voll zu beladen.
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Auch wenn man zu festlichen Anlässen in die Stadt fahren musste, diente der Torfkahn als Fahrzeug. Hier sieht man, wie eine Taufgesellschaft früher mit dem Torfkahn zur nächsten Kirche unterwegs gewesen sein könnte.
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Die Torfkähne müssen mit ihrer Besatzung auf dem Weg nach Bremen durch die Ritterhuder Schleuse, weil der Wasserstand der Hamme abhängig ist von Ebbe und Flut in der Nordsee.
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Die Ladung bestand früher fast nur aus Torfsoden, wie man es bei einem der beladenen Kähne in der Ritterhuder Schleuse sehen kann. Jetzt müssen sich viele Torfkahnschipper mit Andeutungen begnügen, mit ein paar Körben voll Torf und Proviant.
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Von Juli bis Oktober findet an jedem Wochenende irgendwo im Landkreis ein Erntefest statt. Einer der Höhepunkte ist jeweils der Umzug mit vielen geschmückten Erntewagen am Sonntag.
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Zu jedem Erntefest gehört eine Erntekrone, die von vielen fleißigen Helfern aus Getreide gebunden wird und im Festzelt aufgehängt wird.
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Der Bremer Freimarkt ist eines der ältesten Volksfeste in Deutschland, es gibt ihn seit fast 1000 Jahren. Ursprünglich war er ein reiner Warenmarkt, inzwischen hat er sich zum reinen Vernügungsmarkt gewandelt. Auch der Bremer Roland bekommt zur Freimarktzeit ein Herz umgehängt.
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Beleuchtetes Schiff an der Schlachte in der Vorweihnachtszeit
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Blick auf das Bremer Rathaus und die Liebfrauenkirche vom Weihnachtsmarkt aus
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Der Bremer Roland mitten auf dem Weihnachtsmarkt